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Das Forschungsgerät, um das sich alles dreht
Technikums-Hochenergiekugelmühle für das Forschungsprojekt DINERWA

Wie an dieser Stelle bereits berichtet, beteiligt sich CEP Freiberg an DINERWA, einem Forschungsvorhaben zum Design der Ersten Wand des künftigen Fusionskraftwerks.

Abnahme der neuen Technikums-Hochenergiekugelmühle beim Hersteller. Links: Maik Vogt, technischer Leiter, TISOMA. Rechts: Thomas Weichold, Geschäftsführer, CEP Freiberg

Zu entwickeln sind hierzu neue Qualitäten von ODS-Kupfern – solche, die einer kombinierten Beanspruchung aus Neutronenstrahlung und Hochtemperatur standhalten. Die großtechnischen Hochenergiekugelmühlen, in denen das kommerzielle ODS-Kupfer CEP DISCUP® erzeugt wird, können dafür nicht benutzt werden. Wichtigster erster Meilenstein des Projekts aus Freiberger Sicht war deshalb die Entwicklung und Produktion einer Hochenergie-Kugelmühle im Technikumsmaßstab eigens für das Projekt. Die Kooperation mit dem Sondermaschinenbauer TISOMA aus Barchfeld-Immelborn in Thüringen führte nach nur zehn Monaten zum Ziel. Am 25. Februar wurde die Mühle beim Hersteller abgenommen; in wenigen Tagen wird sie nun nach Freiberg geliefert und in Betrieb genommen.

Ende Januar war bereits klar, dass es funktionieren würde. So konnte CEP Freiberg beim Konsortialmeeting in Karlsruhe zur Zwischenbilanz nach einjähriger Laufzeit des Projekts DINERWA für Erleichterung bei den Projektpartnern sorgen. Bei der Technikums-Hochenergiekugelmühle handelt es sich um eine Schlüsselstelle im Gesamtprojekt.