Ja, es wird teurer
CEP Freiberg reagiert auf die steigenden Rohstoffpreise

Die Rohstoff- und Energiepreise steigen rapide. CEP Freiberg reicht die Teuerungen mit Augenmaß an seine Kunden weiter.

Münzen 1 Ct, 2 Ct und 5 Ct (= „Kupfer“) im „Pulverbett“ liegend

Ein Teil des Nutzens unserer Produkte besteht bekanntlich in kostensparender Effizienz. Deshalb dürften wir so ziemlich die Letzten sein, welche die „Ungunst der Stunde“ für fantasievolle Preiserhöhungen nutzen.

Unser wichtigster Rohstoff ist Kupfer. Der Einkaufspreis für ein Kilogramm dieses Metalls ist in den zurückliegenden beiden Jahren um beinahe 50 Prozent gestiegen, am stärksten in den ersten beiden Monaten dieses Jahres. Aber während die Mittelkurve stetig ansteigt, gibt es kurzfristig sehr starke Preisausschläge nach oben und unten. (Wer will, kann die Entwicklung in den „Aktuellen Metallkursen“ im Internet nachverfolgen.) Bei unseren Halbzeugen korrigieren wir deshalb die Preise daher inzwischen wöchentlich; wir geben die Schwankungen „1:1“ weiter. Das heißt: Unsere Kunden verspüren auch von den Ausschlägen nach unten etwas.

Die steigenden Energiepreise schlagen wir zumindest bislang noch gar nicht auf diese Erzeugnisse auf – obwohl wir als Metallurgiebetrieb natürlich energieintensiv sind.

Bei unseren höherveredelten Produkten, also beispielsweise Stromkontaktdüsen, wäre diese Vorgehensweise zu kompliziert. Hier erheben wir seit kurzem einen pauschalen Materialteuerungszuschlag, den wir mittelfristig anpassen. Unsere Kunden sollen zumindest keiner schleichenden Preisererhöhung unterliegen. Ehrlich währt bekanntlich am längsten.