Neuartige Elektrodenkappe für das Punktschweißen
Lange Lebensdauer, kein Verkleben mit dem Blech

Drahtspirale und Elektrodenkappen

Die Elektroden (je nach Bauart oft auch Elektrodenkappen genannt) sind die höchstbeanspruchten Teile von Punktschweißapparaturen. Es handelt sich um schnell austauschbare Verschleißteile. So schnell wie sie in der Praxis verschleißen, muss es allerdings nicht sein.

Beim Punktschweißen handelt es sich um ein Verfahren des Widerstandsschweißens, bei dem Bleche ohne Schweißzusatzwerkstoff und Schutzgas, lediglich durch das Gegeneinanderdrücken zweier zangenartiger Elektroden, über punktuelles Auf- und Verschmelzen miteinander verbunden werden. Besonders häufig wird das Punktschweißen in der Karosseriefertigung angewendet.

Der vorderste Teil der Elektroden, der unmittelbar mit dem Blech in Kontakt kommt, tritt zumeist als kappenartig geformte Aufstecker in Erscheinung, weswegen sich auch der Name Elektrodenkappen eingebürgert hat. Bedeutende Hersteller von Punktschweiß-Anlagen sind beispielsweise Fronius, Dalex, Kuka, Nimak oder Kemppi.

Elektrodenkappen sollten über eine hervorragende elektrische Leitfähigkeit verfügen und zugleich der kombinierten thermisch-mechanischen Verschleißbeanspruchung beim Punktschweißen standhalten. Gefertigt werden sie in der Regel aus Elektrobronzen, zumeist vom Typ CuCr1Zr. Bezüglich der genannten Eigenschaftenkombination stellen diese Werkstoffe nur einen Kompromiss dar. Derartige Elektroden verschleißen schnell und müssen häufig gewechselt werden.

Eine besonders unangenehme Erscheinung ist das Verkleben der Elektrodenkappen mit dem Blech. Dies führt zu echtem Arbeitsausfall.

Langlebige klebfreie Elektrode

Mit einem Werkstoff von CEP Freiberg lässt sich das Leben der kleinen Kappe bedeutend verlängern. Bei CEP DISCUP® VOLT handelt es sich um einen einzigartigen pulvermetallurgischen Kupfer-Hochtemperaturwerkstoff, ein über Spezialverfahren erzeugtes ODS-Kupfer. Es kombiniert hervorragende elektrische Leitfähigkeit mit maximaler Hochtemperaturverschleiß-Resistenz. Vor allem aber ist bei diesem Werkstoff die Klebeneigung auf ein Minimum reduziert.

Effizient herzustellen

Mithilfe eines Verfahrens zum kontinuierlichen Pulverstrangpressen namens PERCOFORM® können aus dem Werkstoff effizient Draht und Langmaterial zur Weiterverarbeitung erzeugt werden. Im Falle von Elektrodenkappen besteht diese aus nur zwei Schritten: Abschneiden von der Stange und Kaltfließpressen. Das gute Preis- Leistungs-Verhältnis sorgt dafür, dass sich die Investition in Elektroden bzw. Elektrodenkappen aus CEP DISCUP® VOLT binnen kürzester Zeit bezahlt macht.

Wenn Sie Halbzeug aus CEP DISCUP® VOLT bestellen möchten oder Fragen zur Weiterverarbeitung zu Elektrodenkappen in der für Sie gültigen Werksnorm haben, senden Sie uns bitte eine Nachricht.